Hassroutinen im Trading: Wie du ungeliebte Aufgaben in deine Erfolgsroutine verwandelst
Shownotes
Willkommen zur neuen Folge des Mission Trading Podcasts! In dieser Episode spricht Thomas Mangold über ein Thema, das wohl jeder Trader kennt – die sogenannten „Hassaufgaben“ im Trading. Ob Journal führen, Wochenreviews, Backtesting oder das Aktualisieren des Regelwerks – all diese Prozesse sind oft unbeliebt, werden gerne aufgeschoben, sind aber entscheidend für den langfristigen Trading-Erfolg.
Thomas Mangold zeigt dir, wie du diese Routinen clever in deinen Alltag integrierst, sodass sie weniger Überwindung kosten und zu einem festen, automatisierten Bestandteil deiner Trading-Strategie werden. Freu dich auf praktische Tipps zum Reframing, zur Gewohnheitsbildung und zu kleinen Belohnungssystemen, die den Unterschied zwischen Amateur und Profi ausmachen.
Viel Spaß beim Zuhören und beim produktiven Umsetzen der vielleicht wichtigsten Aufgaben im Trading!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen in einer weiteren Folge des Mission Trading Podcasts.
00:00:04: und heute nehmen wir uns den sogenannten Hassroutinen vor, die es natürlich auch im Trading wie im ganzen Leben gibt logischerweise und den Dingen die du möglicherweise weniger gerne machst, die aber unbedingt zum Trading Erfolg dazugehören.
00:00:19: und deswegen plaudern wir heute genau über die, weil sie halt so extrem wichtig sind.
00:00:25: Und ganz ehrlich, jeder Trader hat sie.
00:00:28: Jeder Trader hat Routinen, die er hasst und die er vor sich her schiebt, die er vielleicht auch gar nicht macht, weil er sie so sehr hasst.
00:00:34: Und heute werden wir diese Routinen zwar nicht zu deinen Lieblingsroutinen machen, aber wir werden sie... so integrieren, dass du sie trotzdem umsetzt.
00:00:42: Ich rede zum Beispiel von Dingen wie Journal schreiben, wie ein Wochenreview machen, wie Backtesting, wie das Regelwerk updaten, wie Screeningprozesse, Risikoanalyse, Newsfilter untergleichen mehr.
00:00:54: Und genau diese Aufgaben sind es halt, die auf den Unterschied zwischen Amateur und Profi ausmachen.
00:01:00: Der Profi mag sie auch nicht besonders, ganz offen ehrlich, aber er führt sie durch.
00:01:07: Damateur mag sie nicht besonders und schiebt sie auf und macht sie noch ab und zu oder ganz selten.
00:01:11: Deswegen ist das Thema heute, wie du sie in deinen Alltag unterbringst und das ganz ohne Trana und ohne Hastiraden oder ohne extreme Willenstärke auch zu gebrauchen, das ist ja auch etwas, was sehr, sehr wichtig ist.
00:01:25: Warum haben wir überhaupt diese Hassroutinen?
00:01:28: Trading belohnt halt kurzfristig Emotionen und Routinen belohnen halt langfristig das System.
00:01:35: Und Hass entsteht, wenn etwas Energie kostet, wenn etwas schnell keinen Dopaminkick oder keinen schnellen Dopaminkick bringt, wenn etwas Fehler sichtbar macht und wenn etwas Disziplin verlangt.
00:01:48: Und ganz ehrlich, all diese Dinge, die ich da auch so geschrieben habe, Journal schreiben, Wochenreview, Backtesting, Regelwerkupdaten, Screening, Risikonalyse, untergleichen wir, die kostenenergie, die geben keinen Dopamin-Kick, die machen sogar Fehler, sich bei die du gemacht hast und die verlangen halt Disziplin.
00:02:03: Es ist leider ganz einfach so.
00:02:05: Und viele Routinen fühlen sich halt nach extrem schwerer Arbeit an und absolut gar nicht nach Trading.
00:02:12: Und damit... Hat man zum Teil auch recht.
00:02:14: Ich meine, so schwere Arbeit sind sie dann doch nicht, wenn man sie mal gemacht hat.
00:02:17: Da muss man auch offen und ehrlich sein und die Kirche im Dorf lassen.
00:02:19: Aber sie fühlen sich halt absolut nicht nach Trading an.
00:02:23: Und deswegen schlage ich dir vor, folgendes zu unternehmen.
00:02:26: Nämlich ein Reframing durchzuführen.
00:02:29: Die unsexe Aufgaben bringen das Geld.
00:02:32: Das ist das Reframing, das du hast.
00:02:33: Also die Aufgaben, die du nicht zumachst, die bringen das Geld.
00:02:36: Profis verdienen neunzig Prozent durch die Prozesse, die sie aufgesetzt haben und nicht durch einzelne Trades.
00:02:42: Ganz, ganz wichtig.
00:02:43: Und der neue Blickwinkel müsste sein, zum Beispiel beim Journal schreiben, hey, das ist nicht das mühsame Trading-Journal, das ich ausführen muss, sondern hey, nein, das ist mein kostenloser Performance-Coach.
00:02:55: Oder wenn du Wochenreview machst, dann ist das nicht die mühsame Wochenreview, hey, sondern das ist extremer Zeitersparnis, weil durch diese Wochenreview mache ich viel, viel weniger Fehler.
00:03:04: Das heißt, das ist nicht die Wochenreview, sondern das ist meine Zeitersparnis-Review.
00:03:08: Also dem Ding einen komplett neuen Kontext geben.
00:03:12: oder auch Backtesting.
00:03:13: Backtesting ist jetzt nicht das mühsame und vielfach hin und her und Kleinigkeiten ändern und alles dokumentieren und alles aufschreiben und bis man dann am Ende irgendwann vielleicht überhaupt nur zu einer Lösung kommt, sondern nein, hey, das ist mein Vertrauenscoach für meine Strategie, weil wenn ich weiß, dass das Backtesting genial ist, dann weiß ich auch, dass das mit hoher Wahrscheinlichkeit, nicht mit hundert oder prozentiger Wahrscheinlichkeit, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Zukunft zu sein wird.
00:03:38: und da kann ich viel, viel mehr auf diese Strategie.
00:03:40: vertrauen und dann bin ich viel, viel besser in der Umsetzung.
00:03:44: Oder das Screeningprozess auch für viele mühsam.
00:03:48: Aber das kann mein Qualitätscoach sein.
00:03:50: Ich finde Qualitätstrades und nicht irgendwelche zufälligen Trades, die keinerlei Qualität haben.
00:03:57: Also du siehst schon, wenn du das reframest, wenn du den ganzen einen neuen Rahmen gibst sozusagen.
00:04:03: dann wird das von unangenehmen, plötzlich zu fundamental wichtig.
00:04:07: Weil Performance Coach, Zeiterspannes Coach, Vertrauens Coach, Qualitäts Coach, hey, Entschuldigung, das ist auch wichtig.
00:04:15: Da braucht man gar nicht großartig darüber diskutieren.
00:04:18: Und deswegen so mal ein paar Tipps oder ein bisschen eine Methodik, wie du innerhalb eines drei Stufenplans von Hassaufgabe zu neutrale Aufgabe, zu Routineaufgabe kommen kannst.
00:04:32: Alles beginnt immer damit, dass man die Mini Version einführt.
00:04:37: Du musst nicht gleich immer die ganz, ganz große Version einführen.
00:04:41: Beginn mal mit der Mini Version.
00:04:43: Das heißt, wenn du ein Trading Journal machst, dann musst du jetzt nicht gleich einen Riesenaufsatz schreiben.
00:04:47: Musst du eigentlich auch nie.
00:04:49: Aber als Beispiel her.
00:04:50: Sondern schreib dir einfach zu jedem Trade mal drei Stichpunkte auf.
00:04:54: Oder zum Backtesting.
00:04:56: Du musst nicht gleich hundert Setups pro Tag testen.
00:04:58: Wie wär's denn, wenn du nur ein Setup... pro Tag mal testest.
00:05:02: Oder von mir aus fünf nur statt hundert.
00:05:05: Oder Screening Prozess.
00:05:06: Was wäre denn, wenn du nicht gleich hundert Wortschlisten erstellst, sondern vielleicht mal nur eine, aber die richtig und gut ordentlich screenst.
00:05:15: Oder zum Regelwerk, wenn du dich einfach zehn Minuten wöchentlich mit deinem Regelwerk beschäftigst.
00:05:20: Und ganz ehrlich, jetzt haben wir was gemacht.
00:05:22: Wir haben die Einstiegshürde klein gemacht.
00:05:25: Drei Stichpunkte.
00:05:26: Ein, zwei oder drei Setups Backtests, eine Watchlist Screen, zehn Minuten wöchentlich mit dem Regelwerk beschäftigen.
00:05:33: Das ist ja alles keine Herausforderung.
00:05:34: Wir haben es mal klein gemacht.
00:05:36: Das ist der erste wichtige Schritt.
00:05:38: Der zweite wichtige Schritt ist, dass du es ritualisierst.
00:05:41: Das heißt, dass du das irgendwo in deinen Tag hineinpackst, wo es aber dann immer und immer wieder zum selben entweder Zeitpunkt oder zum selben Triggerpunkt stattfindest.
00:05:53: Und jetzt gibt es zwei Unterschiede.
00:05:55: Ich kann sagen, jeden Tag um neun Uhr screene ich und jeden Tag um zweiundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzwanzigundzw.
00:06:22: Wenn du immer frühstückst, wird auch immer danach das Green kommen.
00:06:25: Überhaupt kein Problem.
00:06:26: Oder, dass du sagst, wenn ich den letzten Trade des Tages gemacht habe, dann schreibe ich mein Trading-Channel.
00:06:33: Wenn du jeden Tag tradeest, ist das eine gute Variante, wenn du nicht jeden Tag tradeest.
00:06:37: Gut, wenn du nicht tradeest, brauchst du vielleicht auch nicht unbedingt Trading-Channel, aber wenn du Trade schließt oder trades geschlossen werden, an dem Tag dann machst du halt das Trading-Channel.
00:06:45: Punkt aus Ende.
00:06:46: Und so hast du Triggerpunkte, die sich extrem leicht umsetzen lassen.
00:06:51: Und das Gute ist, wenn du das ritualisierst und wenn du das über dreißig bis sechzig Tage machst.
00:06:58: Dann ist der Widerstand gebrochen.
00:07:01: Du hast auch nicht zum Zähne putzen einen Eintrag auf der Tutu-Liste, einen Kalendereintrag oder irgendeine Erinnerung.
00:07:08: Das ist in deinem Morgenritual einfach integriert, das Zähne putzen.
00:07:12: Und deswegen ist es kein Problem.
00:07:13: Und genauso passiert, wenn du dreißig bis sechzig Tage Journal schreibst, backtestest, screens, Regelwerk arbeitet.
00:07:19: All das passiert automatisch.
00:07:21: Das Gehirn hat es zu Routine gemacht, es ist Gewohnheit, es ist einfach nicht mehr Tag.
00:07:26: Und dann... dritter Punkt, wenn du ganz, ganz professionell folgen willst, wäre das sogenannte Habit-Stacking, Routinen-Stacking, Gewohnheiten-Stacking, also eine Gewohnheit über die andere Schachtel.
00:07:37: Wenn du jetzt sagst, ich mach da meinen Gewohnheitenlauf, dann könntest du sagen, okay, nach dem Markt-Scan kommt gleich das Trading-Journal, kommt gleich das Regelwerk, kommt gleich das, kommt gleich das, kommt gleich das.
00:07:48: Also so ein Habit-Stacking, das übereinander schachteln, kann ebenfalls spannend sein und kann ebenfalls die gewünschten Erfolge bringen.
00:07:56: Also das mal so eine Routine, wie du von der Hass zur neutralen, zur Routine-Aufgabe kommen kannst.
00:08:03: Und ja, es gibt noch mehrere Punkte, wie du das machen kannst.
00:08:08: Jetzt geht es darum, dir das auch wirklich schmackhaft zu machen.
00:08:11: Zum Beispiel ein Belohnungssystem zu implementieren.
00:08:14: Wenn du dein Trading journal geschrieben hast, dann gibt es... Keine Ahnung, einen guten Kaffee, irgendwas Süßes, ein Stückchen Schokolade, was auch immer.
00:08:25: Wenn du Backtesting gemacht hast, dann das ein bisschen mehr gemacht hast, dann darfst du dir ein gutes Eis holen, was auch immer.
00:08:31: Wenn du das Wochenreview gemacht hast, dann darfst du Punkt, Punkt, Punkt.
00:08:35: Also wir brauchen auch diese Belohnungen für uns selber oft, um uns zu etwas motivieren.
00:08:38: Das ist so eine kleine Dopamin-Ausschütung und das ist wirklich etwas, was cool ist.
00:08:42: Das kannst du einführen.
00:08:43: Dann empfehle ich dir unbedingt, macht deine Fortschritte sichtbar.
00:08:47: Wie hoch ist die Fehlerquote pro Woche?
00:08:48: Wie viele Traits würdest du als Fehltreits bezeichnen?
00:08:51: Und wenn du das dann über einen Wochenverlauf anschaust, wenn du das Woche jede Woche diese Statistik machst und über einen Wochenverlauf anschaust und Wochenreview startest, dann wirst du sehen, dass diese Fehlerquote einbricht.
00:09:01: Und das fortschritt sichtbar machen ist wirklich wichtig.
00:09:04: Oder wenn du deine Regeln adaptierst, was haben die Regeln gebracht?
00:09:07: Mach das sichtbar.
00:09:08: Also, da gibt es so viele, viele Möglichkeiten mit dem R-Mile-Tipple, das sich verbessert hat, mit dem Drawdown, die sich verringert hat.
00:09:16: Untergleichen mehr, macht den Fortschrittsicht.
00:09:18: Bei den Allerles, wo du Fortschritt siehst, sorgt definitiv für höhere Motivation.
00:09:23: Ganz klar auch.
00:09:25: Und ja, das ist es im Großen und Ganzen.
00:09:27: Das ist das, was du tun musst und was du tun kannst und was wirklich, wirklich wichtig ist, denke ich.
00:09:35: Ja, das war es schon wieder im Großen und Ganzen für diese Podcastfolge.
00:09:39: Es gibt wirklich enorm viel, was du tun kannst.
00:09:42: um erfolgreich zu werden und glaube mir die Punkte, die Aufgaben, die du am wenigsten machst, die sind mit Abstand die wichtigsten.
00:09:50: Und deswegen, falls du Träderkolleginnen und Träderkollegen kennst, für den diese Podcastfolge spannend sein könnte, teile sie gerne mit der betreffenden Person, weil es wirklich für alle enorm wichtig ist.
00:10:01: Ja.
00:10:02: Ich kann ja nur mitgeben am Schluss, du musst die Routinen im Trading nicht lieben.
00:10:06: Du musst sie nur leicht und automatisierbar machen.
00:10:09: Und wenn du das tust, dann wird sich auch dein Trading enorm verbessern.
00:10:14: Das soll es für heute schon wieder gewesen sein.
00:10:16: Vielen Dank, dass du dabei warst.
00:10:17: In diesem Sinne.
00:10:18: Viel Erfolg beim Trading.
00:10:19: Mach's gut.
00:10:20: Ciao, ciao.
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