Trading mit Urlaub und Lebensqualität vereinbaren (die Sommer-Regeln)

Shownotes

Juli, Sonne, endlich Urlaub – und im Hinterkopf kreisen die offenen Positionen. Soll ich den Laptop mitnehmen? Muss ich am Pool die Charts checken? Was, wenn der Markt gerade dann crasht, wenn ich am Strand liege? In dieser Folge bekommst du meine konkreten Sommerregeln: Wie du deine Trades so aufsetzt, dass du den Sommer genießen kannst, ohne dein Konto zu riskieren. Welche Strategien für den Urlaub taugen, welche du vorher schließen solltest – und warum eine Trading-Pause manchmal der profitabelste Move des Jahres ist. Trading ist ein Lifestyle – und zum Lifestyle gehört auch, den Laptop mal zuzuklappen.

Eine Stunde Freiheit: https://eine-stunde-freiheit.com/

Wenn dir meine Inhalte gefallen, freue ich mich über ein Abo!

Hinweis: Diese Podcastfolge wurde mit KI erstellt. Meine Stimme wurde dafür geklont.

Weitere Links:

Social Media

Transkript anzeigen

00:00:00: Juli, Sonne und endlich Urlaub.

00:00:04: Und im Hinterkopf kreisen deine offenen Positionen.

00:00:08: Soll ich den Laptop mitnehmen?

00:00:09: Muss sich am Bull die Charts checken?

00:00:11: Was wenn der Markt gerade dann grascht, wenn ich am Strand lege!

00:00:15: In dieser Folge bekommst du konkrete Sommerregel mit in der Hand.

00:00:19: Wie du deine Trades aufsetzt, dass du den Sommer genießen kannst ohne dein Konto zu riskieren.

00:00:24: Welche Strategien für den Urlaub dagen und welche du vorher schließen solltest und warum eine Trading Pause manchmal der profitabelste Move des Jahres ist.

00:00:33: Trading ist ein Lifestyle!

00:00:35: Und zum Lifestyle gehört auch mal den Laptop zuzuklappen.

00:00:39: Genau darüber reden wir heute.

00:00:41: und damit Hallo und herzlich willkommen in dieser Podcastfolge.

00:00:46: Warum braucht der Sommer eigentlich andere Regeln?

00:00:51: Na ja, ich erkläre es dir ganz einfach.

00:00:53: Der Markt im Sommer ist nicht dasselbe wie den Rest des Jahres.

00:00:58: Ich habe ein paar Zahlen für dich mitgebracht damit wir das unterstreichen können.

00:01:01: die New York Stock Exchange da fällt das Tagesvolumen von vier bis fünf Milliarden Aktien im Winter auf.

00:01:08: zwei Komma fünf bis drei Milliarden im Sommer.

00:01:12: also weniger Liquidität bedeutet auch unberechenbarere Moves.

00:01:17: Und das ist schon viel, weil wenn man die Spitze nimmt fünf Milliarden im Sommer und im Winter die zwei Komma fünf Milliarden dann ist es nur halb soviel Volumen dass über die Börse abgewickelt wird.

00:01:30: Und dazu kommt noch die Saisonalität.

00:01:32: Wenn wir uns die letzten vierundsiebzig Jahre im SOB-Fünfhundert anschauen Dann hat von November bis April eine durchschnittliche Rendite von sieben Komma zwei Prozent gebracht.

00:01:41: Von Mai bis Oktober waren's.

00:01:43: aber Was bedeutet das für dich?

00:01:48: Du musst ein paar Punkte am Schirm haben, nämlich zum Beispiel dass Breakout Strategien weniger gut funktionieren weil eben das Volumen für Anschlusskäufer fehlt.

00:01:58: Du musst am Schirmen haben dass Spreads breiter werden und damit dein Ein- bzw.

00:02:02: Dein Ausstieg teurer wird Und einzelne Orders können Kurse stärker bewegen.

00:02:08: Wenn ein großer Markteilnehmer einen Order einstellt dann bewegt es das viel viel stärker als Wenn nicht gerade Sommer ist und die Konsequenz sollte sein, dass du nicht aufhörst zu treten sondern Du musst ein Trading an die Jahreszeit anpassen.

00:02:21: Genau wie du im Winter andere Kleidung trägst wie im Sommer brauchst du im Sommer andere Trading-Regeln wie im Winter Und genau die schauen wir uns jetzt.

00:02:30: dann Versetzen wir uns in die Position.

00:02:33: du fährst in den Urlaub und Wir machen jetzt einen kleinen Positionscheck gemeinsam in deinen Depot.

00:02:38: Bevor du auf Urlaub fährsst machst du einen kleinen Schnitt.

00:02:41: Nicht panisch alles verkaufen, sondern wir räumen ganz bewusst auf.

00:02:46: Im ersten Schritt sortierst du deine Positionen nach drei Kategorien.

00:02:51: Kategorie A – Gewinner mit Trend die laufen und dürfen auch bleiben aber nur mit Absicherung.

00:02:58: Die Kategori B – Positionen im Niemandsland so leicht in Plus oder leicht in Minus kein klarer Trend vorhanden, die schließen wir.

00:03:05: Im Urlaub braucht wirklich jede Position einen klaren Grund zu bleiben und diese Niemandslandspositionen haben definitiv keinen Klarengrund zu bleiben.

00:03:13: Und dann die Kategorie C, das sind die Verlierer – die schließen wir auch sofort!

00:03:17: Du willst im Urlaub nicht über die Losern nachdenken, die immer tiefer rutschen?

00:03:21: Charles Schwab nennt es die Only-Leave Winners on Regel … und ich finde sie eigentlich perfekt.

00:03:28: D.h.,

00:03:28: im Urlaubs sollten einfach nur deine Gewinner weiterlaufen Ebenfalls in den Urlaub verzüssen, würde ich mal sagen.

00:03:35: Also Schritt eins sortiert deine Positionen eben genau in diese drei Kategorien.

00:03:40: Schritt Nummer zwei setze den richtigen Ordertyp auf alles was bleibt.

00:03:46: Die offenen Positionen sind natürlich noch da und jetzt kannst du verschiedene Dinge mit diesen offenen Positionen machen.

00:03:52: Erstens könntest du Bracket Orders stellen, das ist wenn du im aktiven Trading bist keine schlechte Idee.

00:03:58: Bei Brackets Orders setzt du einen Stop-Loss und einen Take Profit Order zur gleichen Zeit.

00:04:05: Und was gut an diesen Orders ist?

00:04:06: der eine, wenn einer getriggert wird, wird der andere automatisch gelöscht.

00:04:11: also One Cancels Adder.

00:04:12: OCO heißt diese Order Strategie Und das genau kannst du mit gewissen Traits machen.

00:04:18: Du kannst sagen, okay wenn der unter dieses Level Routes dann will ich ihn nicht mehr haben, dann soll er rausgeschmissen werden aus dem Depot vollautomatisiert.

00:04:24: Wenn er über ein gewisses Niveau steigt, dann sollte auch raus geschmissen wird weil da nehme ich schlicht und einfach meine Gewinne mit.

00:04:30: Das ist die eine Option die du hast.

00:04:31: Die andere Option ist, dass du Trading Stop Loss nutzt.

00:04:34: Das heißt wenn du gar nicht rein schon willst, nutze einfach ein Trading Stop Los.

00:04:37: Ein Trading Stop Loß ist nichts anderes als je höher die Aktie steigt umso mehr wird auch dein Stop Lass immer wieder nachgezogen und damit lässt du Gewinne laufen.

00:04:46: sicherst aber trotzdem ab Wenn irgendwas passiert während du im Urlaub am Strand legst auf Safari bist oder was auch immer du in den Sommerferien tust.

00:04:55: Also nutz' dir richtige Orderart Um deinen Trading Depot abzusichern.

00:05:00: Und Schritt Nummer drei sind alerts in den Charts.

00:05:03: Du musst nicht stündlich deine Charts checken.

00:05:06: Richtet ihr einfach drei bis fünf Preiser Alerts, also je nachdem wie viele Positionen du hast natürlich, richtet dir einfach preiser Alert ein in Tradingview oder in deiner Broker App.

00:05:15: und ja, du kannst da auch Alerts einrichten die müssen gar nicht mit deinen Positionen zu tun haben.

00:05:20: zum Beispiel wenn dein Gesamtportfolio um fünf Prozent verliert dann muss es einen alert geben.

00:05:24: Wenn der Wix über dreißig steigt Dann muss er seinen alert geben Und so weiter und sofort.

00:05:28: Also da kannst du ja dann schauen und wenn der alert kommt dann kurz prüfen kein Alert, Handy weglegen geht auch.

00:05:35: Natürlich ist diese Alert-Sache nicht ganz so spannend wie die Order-Strategien weil da musst du doch dein Smartphone zumindest immer in der Nähe haben und dann auch handlungsaktiv sein.

00:05:45: das ist ja das nächste.

00:05:46: das heißt dass es nicht ganz optimal.

00:05:48: Das heisst für alle Positionen in deinem Trading Depot machst Du genau diesen Check an die drei Kategorien sortieren dann nach einer Order-Strategy absichern beziehungsweise die auch Alerts für Dein Depot oder für gewisse Werte zusetzen.

00:06:05: Ja, das ist es eigentlich schon.

00:06:07: und dann müssen wir uns noch überlegen welche Strategien taugenden überhaupt für den Urlaub und welcher nicht?

00:06:12: Und das ist halt im der Regel das was auf Autobelot funktioniert, dass funktioniert auch im Urlaub.

00:06:17: also meine Swing Trading Strategie zum Beispiel die kann ich ohne weiteres im Urlaub auch fortsetzen.

00:06:22: alles was ich tun muss ist entweder am Abend oder am Morgen bei mir ist es meistens da morgen fünf Minuten in meinem Broker Depot und meiner Charts schauen eventuell stops Manuell nachjustieren und das war es schon wieder, mehr brauche ich nicht tun.

00:06:35: Das ist einfach so.

00:06:36: die laufen weiter und das funktioniert eigentlich relativ gut.

00:06:40: was auch ganz gut funktioniert sind so manche Options Income Strategien wo man aufsetzt, einen Stop-Loss hat und einen Tech Profit hat Auch die funktionieren natürlich gut, was mit Aktien funktioniert.

00:06:51: Funktioniert natürlich auch mit Optionen.

00:06:53: Vorausgesetzt ich kann diese Orders sinnvoll verwenden dann macht es natürlich auch.

00:06:57: da sind ansonsten eher weniger Was nicht funktioniert.

00:07:01: klarerweise ist Day Trading Ich würde das schon dreimal nicht im Urlaub machen schlechtes WLAN Ablenkung Zeitverschiebung Im Hotelzimmer nicht ein eigentliches Setup und so weiter.

00:07:12: Also das würde ich definitiv nicht machen und wurde auch aufpassen.

00:07:14: Das sind halt Earnings Traits Die halt dann um einen gewissen Stichtag ihrer Earnings haben, ja da musst du halt auch immer davor sitzen oder halt Zeit nach reagieren können.

00:07:25: Auch immer eine eher schwierige Sache wie ich denke.

00:07:28: aber es gibt Strategien die funktionieren und sie funktionieren nicht.

00:07:31: Aber kommen wir zum Abschluss dieses Podcast oder zum letzten Abschnitt.

00:07:35: sagen wir so warum eine Trading Pause der Profitaville das der Move sein kann?

00:07:39: davon habe ich ja auch im Intro gesprochen und Ich weiß dass wollen die wenigsten jetzt hören.

00:07:44: aber ich rate dir trotzdem Hör bis zum Ende zu.

00:07:48: Manchmal ist komplett aufhören der beste Trade, manchmal ist es das Beste wenn du tatsächlich alle Positionen in deinem Depot schließt, im Trading-Debo.

00:07:57: Ich spreche hier übrigens immer nur vom Trading-Depot – ich hoffe das ist klar, ich sage es auch immer wieder dazu – Trading-DPo habe ich schon ein paar Mal gesagt.

00:08:02: nicht vom Langfrist-DEPO sondern vom Tradingdepot und die Wissenschaft ist sich da sehr eindeutig.

00:08:07: zum Beispiel gibt's da eine Studie von Dr.

00:08:10: Anders Ericsson einen pionierten Performanceforschung und die zeigt Spitzenleister arbeiten nie mehr als vier bis fünf Stunden in konzentrierter Big Performance weil wenn sie es länger tun sinkt die Qualität.

00:08:23: Und eine Analyse von über fünfhunderttausend Traits zeigt, Traits die direkt aufeinander folgen hat niedrige Win-Rates als Traits mit Pausen dazwischen erfolgen.

00:08:32: Und dein Gehirn braucht eben diese Arten vom Pausens.

00:08:34: Da ziehen die kleineren Pausent dazu zwischen den Traits unter Tags vielleicht aber auch die größeren Pausend wie mal komplett die Börse sein zu lassen und wirklich alles andere zu tun nur nicht an Börsen zu denken.

00:08:48: das gehört da genau so dazu Und das hat positive Dinge, die du damit für dich gewinnst.

00:08:55: Erstens mal gewinnste du Abstand zu deinen Positionen und reduzierst einmal die emotionale Bindung damit.

00:09:02: Das ist der sogenannte Endowment-Effekt.

00:09:05: Dann brichst du schlechter Gewohnheiten auf.

00:09:07: Overtrading, Rache, Traits, Bildschirmsucht – bricht das mal auf?

00:09:10: Falls du es hast natürlich!

00:09:12: Und du kommst mit wirklich frischen Brücken zurück.

00:09:14: Plötzlich siehst du Muster, die Du vorher einfach nicht gesehen hast.

00:09:17: Es ist einfach so….

00:09:20: Du kannst es ungefähr so vergleichen, wenn du einen Text schreibst und am nächsten Tag diesen Text nochmal liest.

00:09:25: Findest du sofort Fehler?

00:09:28: Wenn du den Text schreibt und danach gleich liest findest du die nicht zu sehr.

00:09:32: Und beim Trading ist das genauso.

00:09:33: Abstand schärft dem Blick.

00:09:36: Deswegen die Regel mindestens eine Woche pro Quartal Nicht trading und zwar komplett nicht Traden.

00:09:45: Eine Woche pro Quadal gelingt mir nicht ganz aber einer Woche im halben Jahr ist es definitiv wo ich wirklich dann keine neuen Trades eingeht, die Altenmaximal ein bisschen Betreu so wenig wie möglich machen und fertig.

00:09:55: Idealerweise die ganze Woche kein Chart, kein Dicker, keine Tradinghead komplett aus.

00:10:00: ich weiß das klingt verrückt aber es ist einer der besten Performance Hacks die es gibt und die auch wissenschaftlich bewiesen sind.

00:10:09: Vielleicht kennst du ja jemanden, der auch über den Sommer zu viel Trader und ein bisschen Abstand gewinnen soll.

00:10:13: Dann leitet diese Podcast folgert auch an die entsprechende Person weiter, teilt sie gerne in Gruppen auf Facebook, Instagram wo auch immer würde mich riesig freuen.

00:10:21: In diesem Sinne sage ich schon wieder vielen Dank fürs dabei sein und zusammenfassend kann ich dir nur sagen Trading ist ein Marathon und kein Sprint Und im Sommer gewinnt nicht der der meisten Trader sondern der der am klügsten passiert.

00:10:33: Ich hab Mission Trading nicht gestartet, damit ich sechszehn Stunden auf den Tag und auf den Computer schauen muss.

00:10:39: Sechszehn Minuten pro Tag!

00:10:40: Und auch du solltest das nicht tun.

00:10:42: Ich habe Mission Trading gestartet weil Trading Freiheit bedeutet und Freiheit bedeuten soll.

00:10:47: und Freiheit heißt auch den Laptop zuzuklappen um den Sommer genießen zu können.

00:10:51: also Positionscheck kategorisieren am besten alles schließen und Gutes.

00:10:57: Das soll's schon wieder gewesen sein für diese Podcastfolie.

00:10:59: Vielen Dank, dass du dabei warst!

00:11:01: Ich wünsch dir einen wunderbaren Start in den Ferien, in den Urlaub falls du es machst und viel Erfolg beim Trading natürlich.

00:11:09: Ciao ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.